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Caroline von Bohlen und Theodor von Bismarck: der Briefwechsel aus der Brautzeit

Habe ich im letzten Jahr Caroline von Bismarck Bohlens 220. Geburtstag zum Anlass genommen, in der Steinfurther Begräbniskapelle über ihr Leben zu berichten, aus ihren Briefen und aus einem von ihr verfassten Reisebericht über die Besteigung des Vesuvs zu lesen, so habe ich in diesem Jahr die Brautzeit von Caroline und Theodor näher betrachtet. Elisa Bartoszewski (Caroline) und ich (Theodor) trugen Teile des Briefwechsels und der selbstgeschriebenen Lebensgeschichte der Caroline vor, aus denen sich ein detailliertes Bild der halbjährigen Verlobungszeit abzeichnete.

Theodor an Caroline
Caroline an Theodor

Elisa Bartoszewski

Aufgelockert wurde die Lesung durch Klavierimprovisationen von Elisa Bartoszewski, die dem Publikum die Möglichkeit gaben, das gerade Gehörte auf sich wirken zu lassen.

Im Anschluss an die Veranstaltung fanden sich noch interessierte BesucherInnen zu einer angeregten Diskussionsrunde in meinem Garten ein.

Galerien

Eine Fotogalerie auf dieser Website zeigt Dokumente zum Umfeld von Caroline von Bismarck Bohlen. Andere veranschaulichen die dörflichen Aktivitäten.

Das Karlsburger Schloss
Ende des 19. Jahrhunderts entstand nach einer Zeichnung von Helene Gräfin von Bismarck Bohlen das schmiedeeiserne Rosentor zum Karlsburger Schloss
Das Tor im Stil des Rokoko in der Abendsonne
Das Wappen der Familie von Bismarck Bohlen
Begräbniskapelle mit Kirchenruine von der Dorfstraße aus gesehen
Der Innenraum oben
die Gruft unten mit dem Sarg der Caroline
Die originalen Fenster, die Anfang des 20. Jahrhunderts ausgetauscht wurden
Die Begräbniskapelle in der Abenddämmerung
Die Türklinke an der Kapellentür
Theodors Handschrift
Carolines Handschrift

21. September 2019 Steinfurther Dorfspaziergang Programm

Schon seit einigen Jahren findet in Steinfurth im September/Oktober ein Fest mit jeweils anderen Namen statt. Dieses Jahr laden wir zum Steinfurther Dorfspaziergang ein mit einem vielfältigen Programm.  

Dorfstraße, Steinfurth

Vormittags:          

10.00 – 11.00 Uhr Handmelken zum Zuschauen und Ausprobieren auf dem Kapellschen Hof

11.00 – 13.00 Uhr Pilzwanderung mit einem Pilzberater Treffpunkt: Buswendeschleife

10.00 – 12.00 Uhr im Waldsaumgarten, Dorfstraße 14: Wett-Sensen: Start 11 Uhr; Bienenhaltung und Obstschau, Honig- und Apfelsaftverkauf

10.00 – 12.00 Uhr Vorstellung einer Mutter-Kuh-Herde Wiese hinter der Dorfstraße 20

10.00 – 12.00 Uhr offene Imkerei, Honigverkauf; Dorfstraße 32

10.00 – 12.00 Uhr „Der Wald zum Anschauen und Erleben mit dem Förster auf dem Kapellschen Hof

Ponyreiten auf dem Kapellschen Hof

Führungen auf dem Kapellscher Hof

12.00 – 14.00 Uhr Mittagessen auf dem Kapellschen Hof

Holzofenpizza – Suppe vom Feuer – Bratwurst – Apfelsaft

Nachmittags

14.00 – 15.00 Uhr Waldsaumgarten Bienenhaltung und Obstschau, Honig- und Apfelsaftverkauf

14.00 – 16.00 Uhr  offene Imkerei, Honigverkauf, Dorfstraße 32

15.00 – 15.45 Uhr Glücklich im Park Theater von Anfang im Kulturhaus

14.00 – 17.00 Uhr Herbst kreativ zum Mitmachen für Groß und Klein Dorfstraße 21

14.00 – 17.00 Uhr Pilzausstellung Dorfstraße 20

14.00 – 16.00 Uhr Kaffee und Kuchen Dorfstraße 20

14.00 – 15.00 Uhr Workshop: Brennnesselarmbändchen (pünktliches Erscheinen notwendig)  Vor der Dorfstraße 20

15.30 – 16.30 Uhr Führung an der Kirchenruine und der Begräbniskapelle

14.00 – 16.00 Uhr Feld-FührungVorführung und

Strohspielplatz Gemüseacker vom Kapellscher Hof

Ganztags 10.00 -17.00 Uhr

Gemüse- und Obstverkauf auf dem Kapellschen Hof

Fisch frisch aus dem Räucherofen, Dorfstraße 7

Pferdeshuttle von Steinfurth Buswendeschleife nach Pamitz mit Eselanbindung      

Mari- Lädchen; kleine Biomanufaktur

Kaffee und Kuchen Pamitz

Aufräumarbeiten an der Kirchenruine – 20. Juli 2019

Auch an diesem Samstag trafen sich wieder Freiwillige, um die Arbeit an der Kirchenruine voranzutreiben. Aber auch die Bänke und Stühle in der Kapelle wurden einer Schönheitskur unterzogen.

Schönheitskur für das Gestühl in der Kapelle
schweres Gerät, um die Feldsteine zu bewegen
Die Sicherungsarbeiten gehen weiter

Auch am 20. Juli wurde für das leibliche Wohl gesorgt.

Mittsommerklang – Wandelkonzert und Landschaftsmusik

Am 22. Juni 2019 fand in Steinfurth zum zweiten Mal ein Wandelkonzert statt. Waren es im letzten Jahr Chöre, Orchester- und Bläsermusik, die das Dorf zum Klingen brachten, sowie zum krönenden Abschluss dieses Tages in der Rubrik “Stars im Dorf” der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern die international gefeierten Schlagzeuger Aleksej Gerassimez und Lukas Böhm, so war das Aufgebot der KünstlerInnen in diesem Jahr zwar nicht so umfangreich, aber ein ebensolcher Hörgenuss.

An verschiedenen Plätzen des Ortes ertönte Musik. Im Kulturhaus begann der Hörgenuss mit dem Duo “acuerdo” mit Anja Dolak, Knopfakkordeon und Bernhard Hariolf Suhm, Violonchello.

das Duo “acuerdo” im ersten Teil ihres Konzerts

Eine dreiviertel Stunde später wurde das zahlreich erschienene Publikum zu einem Spaziergang eingeladen, der zur Begräbniskapelle hinführte. Angelockt wurden die Gäste von der Musik des Posaunenchors Züssow – Zarnekow – Ranzin und Freunden desselben.

Nach einem halbstündigen Konzert, welches im Widerschein der untergehenden Sonne erklang, erwartete die Gäste in der Begräbniskapelle ein weiteres musikalisches Highlight. Die drei Sängerinnen Ulrike Jesse, Gerhild Heller (Sopran), Doris Hädrich-Eichhorn (Mezzosopran) boten Gesangsstücke von Bach, Händel und Vivaldi. Begleitet wurden sie an der Orgel von Elisa Bartoszewski.

v. links: Ulrike Jesse, Gerhild Heller (Sopran), Doris Hädrich-Eichhorn (Mezzosopran)

Anschließend kehrten die KonzertbesucherInnen ins Kulturhaus zurück und es begann der zweite Teil des Duos “acuerdo” mit trad. argentinischen Tangos u.a. von Francisco Canaro, Mariano Mores und Julian Plaza, Tango Nuevo-Kompositionen von Astor Piazzolla, französischen Musettewalzern und Klezmerstücken.

das Duo “acuerdo” im zweitenTeil ihres Konzerts

Die mitreißende Musik wurde mit anhaltendem Beifall gefeiert. Im Anschluss an das Konzert gab es die Möglichkeit, mit dem Duo ins Gespräch zu kommen und den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

http://mathiasbartoszewski.com/geschichte.html

Steinfurther Tauschmarkt am 27. April 2019

Zum dritten Mal fand auf Initiative einiger Mitglieder des Vereins Kunst und Natur Steinfurth e.V. ein Tauschmarkt in Steinfurth statt. Den Herbsttermin beim ersten Mal fanden wir Initiatorinnen (Beate Götz, Monika Schäfer, Ursula von der Gönne-Stübing) nicht so günstig, weil kurz darauf noch das Herbstfest folgte. Aus diesem Grund und auch, weil man im Frühjahr Pflanzen besser tauschen kann, findet der Tauschmarkt seit zwei Jahren Ende April oder Anfang Mai statt. Die Währung des Tauschmarktes sind Steinis (1 Steini = 1 Euro), sodass das Hantieren mit Bargeld entfiel.

Viele BesucherInnen waren gekommen…

Getauscht werden konnte alles, ob Kleidung, Schallplatten, Kinderspielzeug oder Tomatenpflanzen, Kräuter, Stauden.

Bei Kaffee und Kuchen

Auch wer nicht tauschen wollte, kam auf seine Kosten. Bei Kaffee und Kuchen ließ sich gut plaudern.

Wunderbares duftendes und wohlschmeckendes Brot aus dem transportablen Backofen konnte man ebenfalls tauschen. Insgesamt war es ein schöner Samstagnachmittag, ein Treffpunkt für die BewohnerInnen und FreundInnen unseres Dorfes.

Heiligabend in Steinfurth

Im letzten Jahr haben sich die SteinfurtherInnen erstmals zu Heiligabend in der Kapelle zum gemeinsamen Musizieren getroffen. In den Jahren zuvor lud das Kulturhaus zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen ein, bis die blendende Idee aufkam, dieses in die Kapelle zu verlegen.

Gesang und Bläsermusik, große und kleine MusikerInnen beteiligten sich und alle Anwesenden sangen gerne mit.

Anschließend klang der Abend an einem kleinen Feuer aus.

Mediale Beiträge zu Steinfurth

8. Juli 2018: Stars im Dorf

Artikel in der Ostsee Zeitung und in Aktuelles von den MV-Festspielen

Sommer 2018: Pata Divano im Steinfurther Kulturhaus

2019: Breitbandposse um die Steinfurther Begräbniskapelle als Satire im Fernsehen:

Länderspiegel

Extra 3

RTL

24. Juli 2019: Caroline von Bohlen und Theodor von Bismarck: Briefe aus der Verlobungzeit

Artikel aus dem Züssower Amtsblatt 8/2018 Aufräumarbeiten an der Steinfurther Kirchenruine

Seit einiger Zeit schon planen die Gemeinde Karlsburg als Eigentümerin und der Verein Kunst und Natur Steinfurth e. V. einen Einsatz, um die Steinfurther Kirchenruine zu sichern mit dem Ziel, einen geräumigen, vielseitig nutzbaren Innenraum durch Entfernung von Überwucherungen und Schutt wieder herzustellen. Begleitet und dokumentiert wurde dieses Engagement durch einen professionellen Bauhistoriker und Archäologen. Ende Juni war es dann soweit. Ca. 15 freiwillige Helfer – unser Bürgermeister, mehrere Steinfurther, Verwandte, Bekannte und Interessierte – fanden sich ein, um die Anfang des 14. Jahrhunderts gebaute und im 17. Jahrhundert zerstörte Kirchenruine zu beräumen, nachdem zuvor eine kranke Esche gefällt, Sicherungsnetze über einige Mauern und Bögen gespannt worden waren und die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Karlsburg das ärgste Gestrüpp beseitigt hatte. Mit vereinter Muskelkraft und dem Radlader eines Steinfurthers gingen die Aufräumarbeiten zügig voran. Schutt wurde in den bereitstehenden Container gekarrt, Feldsteine jeder Art und Größe sowie Ziegel, wie vom Bauhistoriker gewünscht, getrennt gesammelt.

Hochverdiente Mittagspause

Zur Stärkung gab es mittags Bratwurst vom Grill – vom Bürgermeister spendiert – und Kartoffelsalat und Kaffee aus dem Kulturhaus. Weiter ging es mit den Aufräumarbeiten bis gegen 18:00 Uhr. Obwohl zunächst geplant war, den Schutt bis zu den Bodenfliesen abzutragen, wurde dann doch beschlossen, diesen nur so weit zu beseitigen, bis eine einigermaßen plane Fläche entstanden war. Am Sonntag ging die Arbeit an der Kirchenruine weiter und endete am frühen Nachmittag mit einem gemeinsamen Imbiss und dem guten Gefühl etwas geschafft zu haben.

Text und Fotos: Ursula von der Gönne-Stübing