Aufräumarbeiten an der Kirchenruine – 13. Juli 2019

An diesem Samstag hatten sich wiederum einige HelferInnen eingefunden, die sich der anderen Seitenwand der Kirchenruine annahmen.

Grundmauern werden freigelegt
Die Opferschicht wird aufgebracht

Auch heute wurde wieder für das leibliche Wohl gesorgt.

Erschöpft aber zufrieden

Aufräumarbeiten an der Kirchenruine – 6. und 7. Juli 2019

Nachdem in den Wochen vorher das gröbste Gestrüpp von den Mauern und dem Innenraum entfernt worden war, wurde an dem Wochenende – selbstverständlich nach einer vorangegangenen Arbeitsschutzbelehrung – mit der eigentlichen Sicherung begonnen. An der seitlichen Mauer wurde begonnen, das Aufbringen einer sogenannten Opferschicht vorzubereiten, d. h. beide Seiten der Mauern wurden gereinigt und mit Kalkmörtel wieder verfugt. Teilgenommen haben an diesem “Subbotnik” EinwohnerInnen aus Steinfurth, Karlsburg, Lühmannsdorf, Greifswald und Wolgast.

Aufräumarbeiten in der Ruine

Säuberung der Mauern

Natürlich gab es auch wieder eine Mittagspause mit Gegrilltem und zum Kaffee spendierten drei Frauen von der Ortsgruppe der Karlsburger Volkssolidarität Kaffee und Kuchen.

Bei einer Kaffeepause lässt sich gut entspannen

Am Sonntag ging es weiter mit neuen HelferInnen. Am Ende des Tages waren die Fortschritte der getanen Arbeit schon augenfällig.

gereinigter Mauerrest

Heiligabend in Steinfurth

Im letzten Jahr haben sich die SteinfurtherInnen erstmals zu Heiligabend in der Kapelle zum gemeinsamen Musizieren getroffen. In den Jahren zuvor lud das Kulturhaus zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen ein, bis die blendende Idee aufkam, dieses in die Kapelle zu verlegen.

Gesang und Bläsermusik, große und kleine MusikerInnen beteiligten sich und alle Anwesenden sangen gerne mit.

Anschließend klang der Abend an einem kleinen Feuer aus.

Mediale Beiträge zu Steinfurth

Nachdem im vorigen Jahr mehrere Beiträge über die groteske Situation in der Gemeinde Karlsburg bezüglich des Breitbandausbaus im Fernsehen zu bestaunen waren, gibt es jetzt eine weitere Doku in der ARD: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL25kci5kZS9kYmMxNjY2Ni1kYjMzLTRkNzktYWNmNy0yYzI1OTRjZTNlNTM

8. Juli 2018: Stars im Dorf

Artikel in der Ostsee Zeitung und in Aktuelles von den MV-Festspielen

Sommer 2018: Pata Divano im Steinfurther Kulturhaus

2019: Breitbandposse um die Steinfurther Begräbniskapelle als Satire im Fernsehen:

Länderspiegel

Extra 3

RTL

24. Juli 2019: Caroline von Bohlen und Theodor von Bismarck: Briefe aus der Verlobungzeit

Artikel aus dem Züssower Amtsblatt 8/2018 Aufräumarbeiten an der Steinfurther Kirchenruine

Seit einiger Zeit schon planen die Gemeinde Karlsburg als Eigentümerin und der Verein Kunst und Natur Steinfurth e. V. einen Einsatz, um die Steinfurther Kirchenruine zu sichern mit dem Ziel, einen geräumigen, vielseitig nutzbaren Innenraum durch Entfernung von Überwucherungen und Schutt wieder herzustellen. Begleitet und dokumentiert wurde dieses Engagement durch einen professionellen Bauhistoriker und Archäologen. Ende Juni war es dann soweit. Ca. 15 freiwillige Helfer – unser Bürgermeister, mehrere Steinfurther, Verwandte, Bekannte und Interessierte – fanden sich ein, um die Anfang des 14. Jahrhunderts gebaute und im 17. Jahrhundert zerstörte Kirchenruine zu beräumen, nachdem zuvor eine kranke Esche gefällt, Sicherungsnetze über einige Mauern und Bögen gespannt worden waren und die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Karlsburg das ärgste Gestrüpp beseitigt hatte. Mit vereinter Muskelkraft und dem Radlader eines Steinfurthers gingen die Aufräumarbeiten zügig voran. Schutt wurde in den bereitstehenden Container gekarrt, Feldsteine jeder Art und Größe sowie Ziegel, wie vom Bauhistoriker gewünscht, getrennt gesammelt.

Hochverdiente Mittagspause

Zur Stärkung gab es mittags Bratwurst vom Grill – vom Bürgermeister spendiert – und Kartoffelsalat und Kaffee aus dem Kulturhaus. Weiter ging es mit den Aufräumarbeiten bis gegen 18:00 Uhr. Obwohl zunächst geplant war, den Schutt bis zu den Bodenfliesen abzutragen, wurde dann doch beschlossen, diesen nur so weit zu beseitigen, bis eine einigermaßen plane Fläche entstanden war. Am Sonntag ging die Arbeit an der Kirchenruine weiter und endete am frühen Nachmittag mit einem gemeinsamen Imbiss und dem guten Gefühl etwas geschafft zu haben.

Text und Fotos: Ursula von der Gönne-Stübing