Caroline von Bohlen und Theodor von Bismarck: von der ersten Begegnung bis zur Hochzeit

Das Karlsburger Schloss
Eine szenische Lesung

Zwei romantische Abende – am 29. Mai im Steinfurther Treckerschuppen sowie am 17. Juni 2023 in der Steinfurther Carolinenkapelle – beinhalten gleich mehrere künstlerische Genres : zunächst die Lesung aus dem Briefwechsel zwischen der 18jährigen Caroline von Bohlen und dem 26jährigen Theodor von Bismarck, die Irrungen und Wirrungen, die das Brautpaar bis zur Hochzeit durchstehen muss; dann Szenen rund um den Küchentisch im Karlsburger Schloss – auf platt und hochdeutsch.

Am 29. Mai wurde das romantische Geschehen von den Wolgaster Vokalisten unter der Leitung von Fred Winter mit Stücken u. a. von Mendelssohn untermalt. Am 17. Juni wurde der musikalische Teil von Jörg Rasche am historischen Harmonium gestaltet.

Die Aufführung im Treckerschuppen

Mitwirkende:
Caroline – Maria Reise
Theodor – Christoph Rau
Amme – Jette Lewke
Köchin – Monika Barnekow
Knecht – Jörg Stolzenburg
Kutscher – Klaus Stattaus

Texte und Regie: Mathias Bartoszewski und Ursula von der Gönne-Stübing

Der Steinfurther Musiksommer ist gestartet

Kulturhaus Steinfurth Treckerschuppen 
BALANCE
22. und 23. Oktober jeweils um 19 Uhr
Kartenreservierung unter: karten@kulturhaus-steinfurth.de


BALANCE. Echtzeitkomposition und Tanzperformance
Mathias Bartoszewski – künstlerische Leitung und visuelles Konzept
Choreografie – Barbara Buck
Tanz – Sophie Hauenherm
Elisa Bartoszewski – Echtzeitkomposition Orgel und Klavier
Komposition und Musikproduktion – Fabian Suske
Die mitwirkenden Künstler haben verschiedene Hintergründe, persönlich wie professionell. Der Musikproduzent und Komponist Fabian Suske ist in der Pop Musik verwurzelt, Elisa Bartoszewski hingegen im Barock. Jeweils dort finden sie Inspiration. Mathias Bartoszewski arbeitet intuitiv mit inneren Bildern, Sophie Hauenherm und Barbara Buck nach strukturierter Choreografie und inspiriert von Musik.
Sophie Hauenherm
Außerhalb ihrer künstlerischen Komfortzone machen sie sich auf neue Wege in Kommunikation und Zusammenarbeit. Sie müssen auf eine intuitive Kommunikation und Improvisation zurückzugreifen. Sichtbar wird das in der Bühneninstallation, instabil und beweglich. Die Bühnenfläche kann aus der Horizontale zu einer Wand aufgeklappt werden. Die Tänzerin Sophie hat einen wichtigen Teil ihrer erlernten und trainierten tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten durch eine Querschnittslähmung verloren. Sie sucht nach neuen Ausdrucksformen und Körpersprache außerhalb der tänzerischen Traditionen, der eigenen Prägung und persönlichen Erfahrung. Hängend, kletternd, wippend und tanzend nähert sie sich einer tänzerischen Balance. Interaktive Projektionen mit animierten Grafiken geben innere und äußere Realität wieder. Loslassen auf einer wackligen Bühnen, hin und hergerissen von Musik und Bildern findet und verliert die Tänzerin ihre Balance und findet sie wieder. Es ist ein nicht endender individueller und gesellschaftlicher Prozess.

24. September, 19 Uhr: “No war” Klavierkonzert mit Eva Maria Schachtschneider: 24 Pieces for Children op. 25 von Viktor Kosenko, 2. Klaviersonate von Sergej Rachmaninow und 4. Klaviersonate von Sergej Prokofjew “No war!” ein hochvirtuoses Programm mit Werken zweier russischer und eines ukrainischen Komponisten. Viele russische Staatsangehörige haben Verwandte in der Ukraine und umgekehrt. Beide Länder haben grossartige Künstlerinnen und Musiker hervorgebracht, die grosse Mehrheit der in der Kulturszene aktiven gebürtigen Russen und Russinen weltweit verurteilt Putins Angriffskrieg und ist zutiefst erschüttert über die Ereignisse. Lasst uns auf keinen Fall aufkeimende feindliche Tendenzen oder verallgemeinernden Rassismus gegen “die Russen” dulden und lasst uns Frieden, Liebe und Verbindung zwischen russischen und ukrainischen Menschen fördern. Lisa Maria Schachtschneider selbst wurde in ihrer Studienzeit wesentlich durch den Einfluss verschiedener grossartiger russischer Professoren und Lehrerinnen der sogenannten “Russischen Klavierschule” geprägt. Sergei Prokofjew: Piano Sonata No. 4 in C minor, Op. 29, composed in 1917 (1891-1953)
Viktor Kosenko: 24 Pieces for Children op.25, composed in 1936 (1896-1938)
Sergei Rachmaninow: Piano Sonata No. 2 in B flat minor, Op. 36, version 1931 (1873-1943)

Am 6. und 7. August gab es zwei Konzerte “Von der Heilkraft der Musik” mit Installationen von Mathias Bartoszewski, die genial mit den Kompositionen von Elisa Bartoszewski harmonierten, ebenso die Instrumente: Elisa Bartoszewski Piano/Orgel; Lilly Paddags Saxophon; Maria Matilla Cello; Fabian Suske Gitarre/Orgel. Die Spiel- und Improvisationslust wurden vom Publikum mit viel Beifall aufgenommen.

Von der Heilkraft der Musik

Am 13. August begeisterte Doris Hädrich, am Piano begleitet von Kerstin Simon, unter dem Motto “Sehnsucht nach Italien” das Publikum und nahm es auf eine musikalische Reise mit. Wunderbare Lieder und Arien, die meisten davon mehr oder weniger bekannt, hatte Frau Hädrich für diesen Abend ausgesucht und führte in witziger Weise durch das Programm.

Am 20. August gab Janita-Madeleine Wiesbacher ein Klavierkonzert mit Stücken von Johann Sebastian Bach, Clara Schumann, Claude Debussy und George Gershwin, die sie mit großer Virtuosität interpretierte. Sie teilte mit dem Publikum ihre Gedanken und Gefühle, die sie beim Spiel dieser Musik bewegen. Ein wunderbarer Abend!

Janita-Madeleine Wiesbacher

Weitere Veranstaltungen:

27. August, 19 Uhr: Songs und Geschichten mit Erika Spencer Klavier und Gesang: alternativer Pop mit Einflüssen aus Jazz und Chanson

Erika Spencer

3. September, 19 Uhr: Maja Taube Harfe Solo: vom rauschenden Harfenklang bis hin zur fremdartigen Schönheit eines mit Filz, Kork und Nylonstrümpfen präparierten Instruments

Maja Taube

4., 10. und 11. September, 19 Uhr: Von der Heilkraft der Musik

16., 17. und 18. September, 19 Uhr: Balance: Improvisationskonzert und Tanzperformace Barbara Buck – Choreographie; Mathias Bartoszewski – Installation und visuelles Konzept; Sophie Hauenherm – Tanz; Elisa Bartoszewski – Orgel/Klavier; Lilly Paddags – Saxophon

25. September, 19 Uhr: “Von der Heilkraft der Musik” einfällt.

Tod in Venedig und der Bau der von Friedrich August Stüler entworfenen Grabkapelle in Steinfurth

Die Steinfurther Kapelle im Wandel der Zeit

Am 24. Juli 2022 findet um 17 Uhr zum dritten Mal anlässlich des Geburtstages der Caroline von Bismarck-Bohlen in der Steinfurther Begräbniskapelle eine Veranstaltung statt – in diesem Jahr über die Entstehungsgeschichte der Kapelle und des dahinter befindlichen Friedhofs, über Tod und Trauer.
Mit
Selina Böhm und Ursula von der Gönne-Stübing
Romantische Vokalmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy

Eintritt: 10 €

Der 3. Advent 2021 in Steinfurth

Auch in diesem Jahr spielte traditionell der Bläserchor der Greifswalder Johannesgemeinde in Steinfurth, allerdings coronabedingt nicht im Kulturhaus sondern im Rahmen eines Gottesdienstes unter freiem Himmel, der von Pastor Harder gefeiert wurde.

Danach konnten die Dorfbewohnerinnen bei Glühwein den Tag ausklingen lassen.

Für die Kinder war sicher der Weihnachtsmann, der mit der Feuerwehr kam, die wie ein Weihnachtsbaum funkelte, der Höhepunkt des Nachmittags.

Der Weihnachtsmann verschenkt an die Kinder Süßigkeiten
Der erste Schnee 2021

Bläserkonzert im dem Steinfurther Treckerschuppen

Am 31. Oktober fand im Steinfurther Treckerschuppen Bläsermusik zum Reformationsfest statt. 17 Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Greifswalder Johannesgemeinde boten einen bunten Strauß von Swing über “eine feste Burg” von Martin Luther und klassischen Stücken bis zu “der Mond ist aufgegangen” von Matthias Claudius. Beschwingt und erheitert ging das Publikum mit auch durch die unterhaltsame Moderation des Chorleiters Dr. Gerrit Marx.

Die Arbeit an der Steinfurther Kirchenruine geht 2021 weiter

Im Zuge der Aufräumarbeiten um das Ensemble der Steinfurther Kapelle und Kirchenruine herum wurden die vor zwei Jahren gefertigten Stufen nun in die Wendeltreppe zur Gruft eingebaut, sodass man wieder hinabsteigen kann. Es soll gar nicht so kompliziert gewesen sein wie gedacht.

Vom 21. bis zum 23. September arbeiteten 15 junge Freiwillige der Jugendbauhütte Mecklenburg-Vorpommern auf dem Areal der Kirchenruine. Ebenfalls am 21. erschien in der Ostseezeitung ein ausführlicher Beitrag zu den Aktivitäten in Steinfurth.

ein Beitrag von Petra Hase in der Ostseezeitung vom 21. September 2021

Innerhalb eines Tages haben die jungen Leute mit Hilfe schwerer Technik und Unterstützung vom Karlsburger Ortsvorsteher Christoph Hasenbank Erstaunliches geleistet. Im Innenraum der Kirchenruine wurden die oberflächlich liegenden Steine mit Hilfe eines Baggers entfernt und nach jeweiliger Beschaffenheit auf dem Gelände abgelegt.

Damit die Reste des Kirchturms eingerüstet werden können, wurde der Boden geebnet.
Das Fundament der Sakristei kam zutage, als das schmiedeeiserne Tor vom Gebüsch befreit wurde.
Reste des schmiedeeisernen Tors
Vor dem Kreuz, welches zentral auf dem gräflichen Friedhof hinter der Kapelle steht, wurden die nicht dort hin gehörenden Koniferen entfernt…
der Grabstein von Carl Bluhm

… und der Grabstein von Carl Bluhm geborgen, der Bursche von Theodor von Bismarck-Bohlen während seiner Zeit als Leutnant war und in Karlsburg dann zum Personal gehörte. Dieser Stein stützte den Grabstein des Grafen Friedrich Carl von Bismarck-Bohlen. Nun wird er in die Reihe der Angestellten zwischen Kapelle und Friedhofsmauer eingefügt, wo er ursprünglich wohl auch stand.

Das Tor, welches direkt zum Friedhof hinter der Kapelle führt, wurde freigelegt.

Nach der Bearbeitung
Die Bänke wurden freigeschnitten. Wo am Ende genau ihr Standort sein soll, muss noch entschieden werden.
An der Feldsteinmauer, die seitlich den alten Friedhof vom Nachbargrundstück trennt, wurde das Gestrüpp beseitigt.
ein Buschfund: wahrscheinlich Teil eines Grabkreuzes vom alten Friedhof um die Kirchenruine, gefunden im Gebüsch.

Steinfurther Dorfspaziergang 2020 in Coronazeiten

Am Samstag, dem 19. September 2020, war es wieder soweit: zum zweiten Mal gab es in Steinfurth bei strahlendem Sonnenschein den Dorfspaziergang in Verbindung mit der Landpartie zu den Biohöfen, an der die Familie Götz regelmäßig teilnimmt.

In diesem Jahr wurde dieser coronabedingt in abgespeckter Form, d. h. ohne große Werbung, durchgeführt. Um 10 Uhr begann der Tag mit einer Pilzwanderung.

Nachdem die meisten sich auf dem Kapellschen Hof mit einem Stück Pizza gestärkt hatten,

ging es zum Gemüseacker, wo es neben Kartoffeln Möhren, rote Bete sowie allerlei Kohlsorten zu bestaunen und diverse Tomatensorten zu verkosten gab.

Anschließend  wanderten die TeilnehmerInnen einen romantischen Weg entlang

zu Franzis Hühnern

und zu Meinhards Rinderherde.

Das ehemalige Gutshaus

An der nächsten Station waren Bienenvölker zu bestaunen.

Bienenvölker

Nach der Besichtigung der verschiedenen tierischen Dorfbewohner ging es zum kulturellen Highlight von Steinfurth, dem Ensemble der mittelalterlichen Kirchenruine mit der Begräbniskapelle der Familie von Bismarck-Bohlen.

Auf dem Gehöft gegenüber konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen über das Erlebte austauschen. Von den Dorfkindern wurden artistische Darbietungen vorgeführt wie zum Beispiel eine Feuershow oder eine akrobatische Pyramide.

Die Besichtigung endete am Kulturhaus, wo der Dorfspaziergang in geselliger Runde an der Feuerschale ausklang. Wie im letzten Jahr wurden schmackhafte geräucherte Forellen angeboten.

Offene Gärten 2020 in Steinfurth

Das Wochenende der OFFENEN GÄRTEN in MV fand 2020 auch im Steinfurther Waldsaumgarten statt. Eine kleine Fotoausstellung „Werners Waldimpressionen im Waldsaumgarten“ sowie der Garten selbst konnte von den Besuchern erkundet werden.
Die beiden Söhne der Familie Weiland/Schwahn führten die Besucher sehr engagiert durch das Gelände. Natürlich standen auch die Eltern Rede und Antwort. Am Sonntag hielt Sebastian Weiland einen kleinen Vortrag über Kultur- und Wildobst im Waldsaumgarten.

Das Interesse am Steinfurther Waldsaumgarten war beachtlich, zumal das Wetter den Gartenliebhabern hold war. Unentwegt kamen die Autos und fuhren wieder ab.

Die kleine Fotoausstellung kam ebenfalls an, auch wenn die einzelnen Motive teilweise sehr versteckt an und unter den Bäumen angebracht waren. Hier die Motive zu Erinnerung:

Liederjan im Steinfurther Treckershuppen

Liederjan


Am Freitag, dem 11. September 2020, 19 Uhr spielen im Treckerschuppen Steinfurth (Dorfstraße 15a ) Liederjan mit ihrem neuen Programm “Ernsthaft locker bleiben” auf.

Eintritt:

Leider müssen wir in Coronazeiten die Besucherzahl begrenzen, d. h. wir hoffen auf Ihre Vorbestellungen. So können wir besser die Platzverteilung planen und müssen niemand abweisen.

Bitte senden Sie Ihre Vorbestellungen an: vondergoenne@gmail.com

oder telefonisch: 015203557259

Cool und locker wollen heute viele sein. Aber wie funktioniert das?
Einfach so rumlockern geht doch nun gar nicht. Wo sind wir denn?
Da müssen ernsthafte Fachleute her: Liederjan.
Mit lockerer Hand aber ernsthaft nehmen Jörg Ermisch, Hanne Balzer und Philip Omlor Alltagserscheinungen und sich selbst auf die Schippe; mit ihrer hauseigenen Mischung aus Chanson, Folk, Kabarett und gehobenem Blödsinn.
Für diese lockere Mischung erhielten die Liederjans schon vor vielen Jahren den “Deutschen Kleinkunst Preis”. (Ernsthaft!)
Dazu bedient sich Liederjan locker aus einem (fast) unerschöpflichen Fundus von Instrumenten:
Von Tuba und Akkordeon über Waldzither, Ukulele und Harmonium bis zu Saxophon, Konzertina und Singender Säge. Aber sie können auch ohne!. Ihr a capella Gesang lässt – wenn sie z.B. ein knappes Dutzend Volkslieder zu einem 3 Minutenstück verarbeiten, oder sich nach Art der alten Meister in Madrigalform beschimpfen – manchen 100 Mann Chor vor Neid erblassen.

Das trainiert die Lachmuskeln (locker) und wärmt das Herz (ernsthaft) oder umgekehrt.

Das Steinfurther Sommer- oder auch Coronaloch

Auch wenn dieser Sommer coronabedingt nur mit wenigen Kulturveranstaltungen in Steinfurth aufwarten kann, sollen doch einige Bilder den Beweis erbringen, dass es uns noch gibt.

Zu Ostern
Wildkräuterwanderung
Mutter und Kind
Ein Sonnenuntergang
Die ersten Sommersteinpilze… leider madig
Eine ländliche Idylle