Spurensuche zu den Bismarck-Bohlen in Niederhof und Brandshagen

Blick auf das von Joachim Ulrich Giese erbaute Gutshaus Niederhof, gemalt von Jakob Philipp Hackert, 1762

Die Dörfer Brandshagen (Gemeinde Sundhagen) mit seiner Marienkirche und Niederhof am Strelasund stehen in direktem Bezug zu der gräflichen Familie Bismarck-Bohlen in Karlsburg und sollen hier näher beschrieben werden. Die gräfliche Familie stellte über längere Zeit die Patrone der Kirche und hat in dieser Funktion maßgeblich zu deren Erhalt beigetragen – allen voran Helene von Bismarck-Bohlen, geborene Tiele-Winckler.

1790 kaufte Carolines Großmutter Elisabeth Susette – geborene Waitz von Eschen, verheiratete von Walsleben in erster und von Normann in zweiter Ehe – das idyllisch am Strelasund gelegene Niederhof mit einem weißen Rokokoschlösschen, welches ihr als Sommersitz diente. Damit einher ging wohl auch das Patronat über die Brandshäger Kirche. Die Aufgaben, die ihr daraus erwuchsen, überließ ihrem zweiten Mann Philipp Christof von Normann. Nicht nur die Großmutter benutzte das sogenannte „weiße Schloss am Meer“ als Sommersitz, sondern auch Caroline und Theodor mit ihren Kindern hielten sich regelmäßig – vor allem in den wärmeren Monaten – dort auf. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schwester Julie sogar in der Brandshäger Kirche konfirmiert wurde.

Nach dem Tod der Großmutter 1839 erbte ihre Tochter Caroline von Bohlen, geborene von Walsleben, den Besitz.

Erbaut wurde das Schloss von dem Stralsunder Kaufmann und Bankier Joachim Ulrich Giese im Jahr 1771.

Sophie Elisabeth Giese, geb. von Schwerin, Joachim Ulrich Giese Ölportraits von Georg David Matthieu

Die Besichtigungsrunde beginnt dort, wo die wenigen Reste des heute zerstörten Rokokoschlosses noch zu sehen sind.

Kellerreste
Das weiße Schloss. Foto 1900 privat

Auch die Struktur des Parkes ist kaum noch zu erkennen.

Hauptweg: Blick vom Balkon des weißen Schlosses bis zum Wasser (Foto 1900 privat)

Weiter geht es zum Strand.

Blick auf den Strelasund mit Strand
Das kleine Parkhäuschen (Foto privat)
Am Strelasund
Impression

Auf dem Weg zum Strand kommt man an der ehemaligen gräflichen Gärtnerei vorbei. Auf der Suche nach dem Strandschloss gab es ein Treffen mit dem Sohn der Ingeborg Wagner, der Autorin der Ortschronik. Im darauffolgenden Gespräch mit ihm stellte sich heraus, dass er das Standschloss noch im Originalzustand kannte ebenso das Rokokoschloss, bevor es niederbrannte. Der Gebäudeteil des Strandschlosses mit dem hochgezogenen Dach sei am Ende so marode gewesen, dass er abgerissen werden musste. Er konnte auch einiges über die vergangene Zeit erzählen, z. B. hätte es in der Kormorankolonie 1952 gerade mal acht Brutpaare gegeben, kaum vorstellbar, wenn man das Gelände heute sieht.

Seine Mutter war wohl als Gärtnerin auf dem Gut angestellt gewesen und hatte eine Chronik über Niederhof verfasst. Dass wir ihren Sohn kennenlernen durften, war eine besonders freudige Überraschung. Wir standen also auf dem Boden der ehemaligen Gutsgärtnerei. Ein altes Bienenhaus und Teile des Gewächshauses erinnern noch an Helenes Wirken und die vergangene Zeit. Überhaupt hat Helene wohl die deutlichsten Spuren im Ort hinterlassen.

(Foto privat)
Das Gewächshaus heute
Das Bienenhaus

Am 26.09.1899 erscheint im Stralsunder Tageblatt folgende Meldung: Niederhof, 24. September. [Neubauten] an Stelle des sogenannten Strandkatens welcher in der Nacht vom 23. zum 24. Juli d. J. durch Blitzschlag eingeäschert wurde und in welchem acht Familien wohnten, werden jetzt auf dem Eschenberge drei stattliche Wohnhäuser für sieben Familien erbaut und sollen dieselben noch diesen Herbst fertig gestellt und bezogen werden. Die sämtlichen Bauarbeiten sind dem Maurermeister Herrn Weidner in Gützkow – von dem Besitzer des hiesigen Gutes dem Grafen von Bismarck-Bohlen in Karlsburg – übertragen. Auf der Brandstelle soll im nächsten Frühjahr noch ein Wohnhaus für den Gärtner des gräflichen Parkes und für den Fischereipächter erbaut werden. Die von dem Brandunglück betroffenen Gutsleute welche auf dem hiesigen Gute sowie in Brinkhof untergebracht worden ist von dem Herrn Grafen in hochherziger Weise gesorgt worden, indem dieselben sofort nach dem Brände hinreichend mit Lebensmitteln und Kleidungsstücken versehen wurden und bis jetzt noch unterstützt worden sind.

Rohbau des Strandschlosses (Foto privat)
Das Strandschloss um 1900 mit Blick auf den Strelasund:
Verfall: wegen Baufälligkeit zurückgebaut (Foto privat)
welch ein Jammer… (Foto privat)
… und heute
Seitenansicht

Sucht man im Internet etwas zur Geschichte des Gutes, findet man nur wenige Beiträge, die davon sprechen, dass das Schloss um 1900 abgebrannt sei und Friedrich Carl und Helene von Bismarck-Bohlen dieses in besonderer Weise wieder aufgebaut hätten. Da wird das Strandhaus mit dem Rokokoschloss verwechselt. In der Chronik über Niederhof von Ingeborg Wagner wird die Geschichte des Strandschlosses etwas anders erzählt: am 14. Juli 1899 brennt das alte Haus am Strand, der Wohnsitz der meisten Arbeitskräfte des Hofes durch Blitzschlag ab. Die Gräfin v. Bismarck-Bohlen (Gräfin Lenchen) erbaut die drei Leute Häuser im „Schweizerstil“ südlich der Koppel und für sich auf dem Platz des abgebrannten Hauses das neue Strandhaus, sehr hoch, dreigeschossiges Fachwerk mit rotem Schleppdach mit Blick auf den Strelasund.

Während das Strandschloss bevorzugt von Helene bewohnt wurde, vor allem nachdem sie Karlsburg nach dem Tod, ihres Mannes verlassen musste, liebte es besonders Caroline von Malortie – Carolines und Theodors Tochter – sich mit ihren Kindern in den Sommermonaten in Niederhof aufzuhalten.

Im Stralsunder Tageblatt vom 26.09.1899 wurde ebenfalls über den Brand berichtet:
Niederhof, 24. September. [Neubauten] an Stelle des sogenannten Strandkatens welcher in der Nacht vom 23. zum 24. Juli d. J. durch Blitzschlag eingeäschert wurde und in welchem acht Familien wohnten, werden jetzt auf dem Eschenberge drei stattliche Wohnhäuser für sieben Familien erbaut und sollen dieselben noch diesen Herbst fertig gestellt und bezogen werden. Die sämtlichen Bauarbeiten sind dem Maurermeister Herrn der Weidner in Gützkow – von dem Besitzer des hiesigen Gutes dem Grafen von Bismarck-Bohlen in Karlsburg – übertragen. Auf der Brandstelle soll im nächsten Frühjahr noch ein Wohnhaus für den Gärtner des gräflichen Parkes und für den Fischereipächter erbaut werden. Die von dem Brandunglück betroffenen Gutsleute welche auf dem hiesigen Gute sowie in Brinkhof untergebracht worden ist von dem Herrn Grafen in hochherziger Weise gesorgt worden, indem dieselben sofort nach dem Brände hinreichend mit Lebensmitteln und Kleidungsstücken versehen wurden und bis jetzt noch unterstützt worden sind.

Im Schlosspark kann man auch ältesten jüdischen Friedhof an der deutschen Ostseeküste besichtigen – sehr eindrucksvoll!

ALTER JÜDISCHER FRIEDHOF
Dieses Feld ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof an der deutschen Ostseeküste. Die verbliebenen Steine sind stumme Zeugen einer bewegten Geschichte. Zwischen 1776 und 1850 bestatteten Juden aus Stralsund, Greifswald und anderen vorpommerschen Orte[n], hier ihre Toten.
In ihren jeweiligen Heimatorten war ihnen in jenen Jahren das Bestatten verwehrt – hier allerdings, im damaligen Gut Niederhof ausdrücklich gestattet. Die Beerdigungsgesellschaften kamen zumeist mit kleinen Schiffen hier an, die am nahe gelegenen Ufer anlegten.
Wie viele Menschen hier ihre letzte Ruhe gefunden haben, ist nicht bekannt – sicherlich aber mehr als die 1990 feststellbaren 60 Grabsteine und Reste von solchen.
Die Umfriedung, 1999 angelegt, schützt die noch verbliebenen 26 Grabsteine von hohem kulturhistorischen Wert sowie den 1964 errichteten Gedenkstein.
Landesverband jüdischer Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern

Nachdem das alte Haus am Strand abgebrannt war, ließ Helene neben dem Strandhaus im Schweizer Stil auch Häuser ähnlicher Art für ihre Angestellten und Arbeiter errichten.

Die Schweizer Häuser, liebevoll restauriert

Herr Wagner konnte sich noch gut an das Schloss erinnern, das nach dem Krieg von Flüchtlingen bewohnt war, durch einen Schornsteinbrand in Flammen aufging und die Feuerwehr im Morast stecken blieb und zu spät kam.

Das weiße Schloss am Meer

An anderer Stelle in der Chronik von Frau Wagner, die nicht veröffentlicht und leider nur im Stadtarchiv Stralsund einzusehen ist, wird ausführlicher über die Besitzer und Besitzerinnen wie die Großmutter und Mutter von Caroline von Bismarck-Bohlen sowie die Geschichte des Gutes erzählt, was im folgenden zitiert wird: Die nachfolgenden Käufer von Niederhof, Ernst Sebastian von Klinkowström, danach Frau von Normann verwitwete von Walsleben, haben im weißen Schloß gewohnt. Dort wurde auch die Hochzeit ihrer Tochter Caroline mit Ludwig von Bohlen gefeiert, die 1795 im Brandshäger Kirchenbuch eingetragen ist. Frau v. Normann hat bis zu ihrem Tode 1839 das weiße Schloss bewohnt. Danach ihre früh verwitwete Tochter Frau v. Bohlen. Auch sie haben viele Gäste im Schloss gehabt.

So erzählt man aus der französischen Besatzungszeit 1806, daß die französischen Offiziere im Schloss gewohnt haben und auf Wunsch der Besitzerin den Hauptweg, in den man vom Balkon hineinsehen konnte, haben verlängern lassen, damit man den Strelasund nach Osten zu beobachten konnte. Da werden wohl zwei Wünsche gleichzeitig erfüllt worden sein. Der militärische Vorteil lag darin, schon frühzeitig die vom Greifswalder Bodden hochkommenden Schiffe ins Visier zu bekommen und sie dann von einem eigens stationierten Boot anhalten zu lassen. Es war die Zeit der Kontinentalsperre und jeder Seehandel mit England mußte unterbunden werden.

Da nach dem Wiener Kongreß Rügen und Vorpommern an Preußen kamen, wundert es auch nicht, daß ein preußischer König Friedrich Wilhelm IV. die Gräfin Bohlen besuchte, nachdem er einen Kuraufenthalt in Putbus beendet hatte. Eine Tafel mit diesem historischen Ereignis soll noch lange an der Linde auf dem Lindenberg gehangen haben.

Als Nachfolgerin der Carola [Caroline] v. Bohlen erhielt deren Enkelin, die Schwester des Grafen Alexander [Fritz] von Bismarck-Bohlen den Nießbrauch an Niederhof. Es war Carola [Caroline] v. Malorti[e], auch früh verwitwet, die Jahr für Jahr im Sommer im weißen Schloß mit ihren Kindern und Enkeln wohnte. Von ihr ist ein Gästebuch erhalten mit vielen Handzeichnungen und vielen Namen. Dieses wurde bis 1880-1907 geführt. 1900 hatte ihre Nichte Helene v. Bismarck-Bohlen nach dem großen Brand des „Alten Hauses am Strand“ den Nießbrauch an Schloß, Park und Gut abgelöst (ausgezahlt).

Für die vom Brand Betroffenen baute sie am Anfang des Dorfes neue Häuser und für sich auf der Brandstelle das Strandhaus. Das weiße Schloß wurde renoviert, Zentralheizung eingebaut, neue Fenster eingesetzt und dann zunächst an eine Schwägerin [Paulina war die Nichte, Schwester von Fritz Ulrich] die mit v. Dürkheim verheiratet war, vermietet. Auch sie haben mit vielen Gästen dort gelebt und Schloß und Park in guter Ordnung gehalten. Nach ihrem Fortgang wurde das Schloß an einen Herrn v. Klinkowström vermietet, der es wohl bis zum Anfang des Krieges bewohnt hat. Besitzer von Carlsburg und Niederhof war seit 1916 Graf [Fritz] Ulrich v. Bismarck-Bohlen. Als Ehrensenator der Universität Greifswald erlaubte er während des Krieges seine Schlösser zum Auslagern von Kunstschätzen und Bibliotheksbeständen zu benutzen. So war der berühmte Croy-Teppich zeitweilig in Carlsburg. Die klassischen Gipsabdrücke und viele Bücher lagen in Niederhof. Das weiße Schloß war schon ganz mit Efeu bewachsen, als mit Ende des Krieges Flüchtlinge aufgenommen wurden. In jedem Zimmer wohnte eine Familie. Die Zentralheizung funktionierte nicht und man sah aus vielen Fenstern Schornsteinstutzen von Kochherden herausragen. … Und so ist dann das Unglück passiert. Am 6. November 1947 Abends brach das Feuer aus.

Wie konnte ein Schloß aus Steinen gemauert so restlos abbrennen? Es war ein Unglück. In einem Kabinett war unter dem Schlepprohr aufgestapeltes Holz in Brand geraten. Die Panik unter Kindern und Müttern war groß. Der Weg zum Telefon, dem Postamt in Brandshagen, war weit. Die erste ankommende Feuerwehr blieb in dem unwegsamem Morastweg stecken. Eine zweite Feuerwehr, mühselig von Brandshagen aus angefordert, mußte erst die steckengebliebene aus dem Sumpf ziehen und erst dann konnte gelöscht werden. Nach getaner Arbeit fuhren die Feuerwehren wieder nach Hause. Aber ohne die notwendige Feuerwache glomm das Verderben weiter. Alles Brennbare ist im Laufe vieler Tage und Nächte neu entflammt, wurde gelöscht und brannte immer wieder, bis wirklich nur noch Steine und Metallteile übrigblieben.

Es war gut, daß die Universität ihre Bestände an Büchern und Gipsfiguren schon vorher abgeholt hatte. So sind doch unwiederbringliche Schätze erhalten geblieben. …

Auch Theodor von Bismarck-Bohlen berichtet im Hausbuch der Familie Bismarck-Bohlen über einen verheerenden Brand: Nachdem im July 1859 das Pächterhaus zu Niederhof und ein daneben stehendes Gebäude gänzlich von Feuer zerstört war, mit allem was darin war, brannte in der Nacht vom 9ten Mai ein Schaafschuppen daselbst gänzlich nieder, wobei 54 Schaafe des Nächtens umkamen. Das Feuer war ersichtlich angelegt. Der Pächter hat allerdings beide Gebäude, welche … versichert waren, wieder aufgebauet, jedoch natürlich nicht ohne daß ich ihm dabei, im ersteren Falle mit 200 rs, im letzteren mit 100 rs zu Hülfe kam, und außerdem noch an 800 rs zu dem Wohnhaus beitrug, damit dasselbe maßiv gebauet und eben so wie das Gebäude daneben, wo das Kornbecken angelegt wurde, mit Ziegeln gedeckt ward. Im Herbst d. J. konnte er das Wohnhaus beziehen, nachdem er so lange in dem Herrschaftlichen Haus gewohnt hatte, wo allerdings unten deshalb alles fast renoviert werden mußte, als er auszog.

Nach dem Tod Theodors von Bismarck-Bohlen 1873 erbte sein Sohn Carl (1832-1878) das Anwesen, dann dessen Bruder Fritz (1818-1894). 1894 ging das Erbe an Friedrich Carl (1853-1901) über. Nach seinem frühen Tod 1901 verließ seine Frau Helene Carlsburg und lebte einige Zeit in Niederhof. Zuletzt ging das Anwesen an Fritz Ulrich von Bismarck-Bohlen über.

In der Brandshäger Kirche kann man einige Zeugnisse der Familie von Bismarck-Bohlen entdecken.

Ein schon sehr verblasster Wandteppich auf der linken Seite des Altarraumes zeigt die Wappen der Familie von Below (Pauline, die Frau von Friedrich von Bismarck-Bohlen, Sohn von Caroline, war eine geborene von Below), der Familie von Bismarck-Bohlen, der Familie von Tiele-Winckler (Helene, die Frau von Friedrich Carl von Bismarck-Bohlen, war eine geborene Tiele-Winckler) sowie der Familie Ramelow (?).

Auf der rechten Seite hängt ein weiterer Teppich in ähnlichem Zustand.

Das Wappen rechts gehört der Familie Behr-Negendank (die Mutter des letzten Grafen, Fritz Ulrich von Bismarck-Bohlen, war eine geborene Behr-Negendank)

Und ziemlich versteckt links unter der Orgel befindet sich ein Text an der Wand unter dem Gemälde mit einer Christusfigur:


Zum Gedächtnis des Patrons dieser Kirche, des Grafen Friedrich Carl von Bismarck-Bohlen liess seine Witwe, Gräfin Helene von Bismarck-Bohlen, geborene von Tiele-Winckler in den Jahren 1905-1906 dieses Gotteshaus im Innern erneuern. Die Maler Max Kutschmann und Albert Leusch in Friedenau, sowie der Architekt Hans Teichen in Breslau, führten das Werk aus; dazu die Handwerksmeister des Orts: Wilhelm Duchert, Ludwig Koch, Wilhelm Rabe, Wilhelm Schenk. Pastor war Ernst Schlapp, der Küster Ludwig Schumacher, Kirchenälteste: von Spalding, Hecht, von Russdorf, Friderici, Meinke, Freese.

Über das Wirken der Helene von Bismarck-Bohlen gibt es einen Beitrag auf dieser Webeite. Marie Adelheid Emma Helene Eva Gräfin von Bismarck-Bohlen, geborene Tiele-Winckler

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