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Panorama der Kirchenruine mit der Begräbniskapelle, die für Caroline von Bismarck Bohlen nach ihrem Tod errichtet wurde. 

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Caroline erste Gräfin von Bismarck Bohlen, zum einen, weil die ihr zum Gedenken errichtete Begräbniskapelle ein besonderes Highlight meines Wohnortes ist, zum anderen, weil mich das Alltagsleben einer gräflichen Familie im 19. Jahrhundert interessiert.

Caroline, am 24. Juli 1798 in Kassel geboren, kam mit den Eltern – Caroline und Friedrich von Bohlen – und ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Julie mit 11 Jahren nach Karlsburg und lebte später – nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters – mit ihrem Mann, Theodor von Bismarck Bohlen, und den drei Kindern – Fritz, Caroline und Carl – im Karlsburger Schloß. Nach ihrem Tod in Venedig im Januar 1858 ließ der Graf ihr zum Gedenken eine Grabkapelle – nach einem Entwurf des Architekten Friedrich August Stüler – in Steinfurth errichten, dachte beim Bau der Kapelle aber auch an seine Nachfahren, die hier ihre letzte Ruhestätte erhalten sollten. Ihr Sohn Carl übernahm es kurz nach ihrem Tod, die sterblichen Überreste von Venedig nach Zarnekow zu überführen. Am 24. Juli 1859 – zu ihrem Geburtstag – wurde sie in der Kapelle feierlich beigesetzt.

Über das Karlsburger Gut und seine Bewohner sind sehr viele Dokumente und Briefe, u. a. ein Briefwechsel zwischen Caroline von Bohlen und Theodor von Bismarck aus ihrer Verlobungzeit, von Caroline an ihren Mann, ihre Kinder, ihre Mutter, ihre Schwiegertochter Pauline, Reisebeschreibungen und biografische Aufzeichnungen im Pommerschen Landesarchiv sowie die Karlsburger Schlossbibliothek im Universitätsarchiv Greifswald zu finden. Das weckte mein Interesse und so beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit ihrem Leben und dem ihrer Familie. 

Die Begräbniskapelle, von der Kirchenruine aus gesehen

Da sowohl die Kapelle als auch die Kirchenruine zunehmend als Veranstaltungsort in das kulturelle Leben Steinfurths einbezogen werden, kündige ich auf diesen Seiten Veranstaltungen an und werde über sie auch regelmäßig in Wort und Bild berichten.

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