In dulci jubilo … Heiligabend 2019 in der Steinfurther Kapelle

Auch in diesem Jahr wurde am 24. Dezember um 21 Uhr in die Steinfurther Kapelle zum gemeinsamen Musizieren eingeladen. Unsere Postwurfsendung einen Tag vorher war von Erfolg gekrönt. SteinfurtherInnen waren gekommen, um bei gemeinsamem Musizieren und einem Tässchen Glühwein oder Punsch den Heiligabend zu beschließen.

Verschiedene Instrumente kamen zum Einsatz: Klavier, Gitarre, Querflöte, Klarinette, Trompeten, Tenorhorn und: Soli, ein Duett, ein Trio, Quartette: Groß und Klein, Alle gaben eine Kostprobe ihres Könnens.

Die Solistin …
… der Solist mit der Trompete
Ein Duett
Ein Trio …
und noch ein Trio
ein Quartett
Auszug aus dem Programm

Das Programm war sehr vielfältig: neben Weihnachtsliedern wie Kling, Glöckchen…, Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen, Es ist ein Ros entsprungen oder Sind die Lichter angezündet wurden auch Instrumentalstücke vorgetragen.

Aufräumarbeiten an der Kirchenruine – 31. August 2019

Wieder gab es einen Arbeitsplatz, heute unter erschwerten Bedingungen bei 30 bis 32° im Schatten. Es wurde an dem Triumphbogen aber auch an der Seitenmauer gearbeitet.

Die Schwelle zur Sakristei, welche nicht mehr vorhanden ist, wurde fertig gestellt.

Aufräumarbeiten an der Kirchenruine – 17. August 2019

vorher…
…nachher

Am Tag des Gerüstaufbaus war der Bogen noch bewachsen. In der Zwischenzeit wurden die Büsche und Pflanzen, die das Gemäuer zu sprengen drohten, entfernt.

Der Durchgang zwischen Bogen und Mauer wurde vertieft um die beiden Teile später miteinander verbinden zu können und zu stabilisieren.

Christian beim Ausschachten

Heute nun wurde die Opferschicht auf der gegenüberliegenden Seite in Angriff genommen:

Aufmauern der Opferschicht

Auf obigem Bild sieht man auch den Durchgang, der freigelegt wurde.

Aufbau des Gerüstes für den Bogen am 2. August

Nachdem die Lieferung des Gerüstes mehrmals verschoben werden musste, ist es am 02.08. soweit: das Gerüst wird angeliefert.

Das Gerüst wird abgeladen

Da die Firma keine personellen Kapazitäten für den Aufbau hatte, sprangen netterweise die Kameraden der Feuerwehren Karlsburg und Lühmannsdorf ein.

Ist das Gerüst auch hoch genug?

Nach anderthalb Stunden stand das Gerüst.

Na endlich!

Nach der Arbeit

Zum Abschluss gab es noch eine Stärkung.

Caroline von Bohlen und Theodor von Bismarck: der Briefwechsel aus der Brautzeit

Habe ich im letzten Jahr Caroline von Bismarck Bohlens 220. Geburtstag zum Anlass genommen, in der Steinfurther Begräbniskapelle über ihr Leben zu berichten, aus ihren Briefen und aus einem von ihr verfassten Reisebericht über die Besteigung des Vesuvs zu lesen, so habe ich in diesem Jahr die Brautzeit von Caroline und Theodor näher betrachtet. Elisa Bartoszewski (Caroline) und ich (Theodor) trugen Teile des Briefwechsels und der selbstgeschriebenen Lebensgeschichte der Caroline vor, aus denen sich ein detailliertes Bild der halbjährigen Verlobungszeit abzeichnete.

Elisa Bartoszewski

Aufgelockert wurde die Lesung durch Klavierimprovisationen von Elisa Bartoszewski, die dem Publikum die Möglichkeit gaben, das gerade Gehörte auf sich wirken zu lassen.

Im Anschluss an die Veranstaltung fanden sich noch interessierte BesucherInnen zu einer angeregten Diskussionsrunde in meinem Garten ein.

Aufräumarbeiten an der Kirchenruine – 20. Juli 2019

Auch an diesem Samstag trafen sich wieder Freiwillige, um die Arbeit an der Kirchenruine voranzutreiben. Aber auch die Bänke und Stühle in der Kapelle wurden einer Schönheitskur unterzogen.

Schönheitskur für das Gestühl in der Kapelle
schweres Gerät, um die Feldsteine zu bewegen
Die Sicherungsarbeiten gehen weiter

Auch am 20. Juli wurde für das leibliche Wohl gesorgt.

Heiligabend in Steinfurth

Im letzten Jahr haben sich die SteinfurtherInnen erstmals zu Heiligabend in der Kapelle zum gemeinsamen Musizieren getroffen. In den Jahren zuvor lud das Kulturhaus zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen ein, bis die blendende Idee aufkam, dieses in die Kapelle zu verlegen.

Gesang und Bläsermusik, große und kleine MusikerInnen beteiligten sich und alle Anwesenden sangen gerne mit.

Anschließend klang der Abend an einem kleinen Feuer aus.

Artikel aus dem Züssower Amtsblatt 8/2018 Aufräumarbeiten an der Steinfurther Kirchenruine

Seit einiger Zeit schon planen die Gemeinde Karlsburg als Eigentümerin und der Verein Kunst und Natur Steinfurth e. V. einen Einsatz, um die Steinfurther Kirchenruine zu sichern mit dem Ziel, einen geräumigen, vielseitig nutzbaren Innenraum durch Entfernung von Überwucherungen und Schutt wieder herzustellen. Begleitet und dokumentiert wurde dieses Engagement durch einen professionellen Bauhistoriker und Archäologen. Ende Juni war es dann soweit. Ca. 15 freiwillige Helfer – unser Bürgermeister, mehrere Steinfurther, Verwandte, Bekannte und Interessierte – fanden sich ein, um die Anfang des 14. Jahrhunderts gebaute und im 17. Jahrhundert zerstörte Kirchenruine zu beräumen, nachdem zuvor eine kranke Esche gefällt, Sicherungsnetze über einige Mauern und Bögen gespannt worden waren und die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Karlsburg das ärgste Gestrüpp beseitigt hatte. Mit vereinter Muskelkraft und dem Radlader eines Steinfurthers gingen die Aufräumarbeiten zügig voran. Schutt wurde in den bereitstehenden Container gekarrt, Feldsteine jeder Art und Größe sowie Ziegel, wie vom Bauhistoriker gewünscht, getrennt gesammelt.

Hochverdiente Mittagspause

Zur Stärkung gab es mittags Bratwurst vom Grill – vom Bürgermeister spendiert – und Kartoffelsalat und Kaffee aus dem Kulturhaus. Weiter ging es mit den Aufräumarbeiten bis gegen 18:00 Uhr. Obwohl zunächst geplant war, den Schutt bis zu den Bodenfliesen abzutragen, wurde dann doch beschlossen, diesen nur so weit zu beseitigen, bis eine einigermaßen plane Fläche entstanden war. Am Sonntag ging die Arbeit an der Kirchenruine weiter und endete am frühen Nachmittag mit einem gemeinsamen Imbiss und dem guten Gefühl etwas geschafft zu haben.

Text und Fotos: Ursula von der Gönne-Stübing